Publikationen


Welche mehrstufigen Realitäten werden mit Analogizität und
Digitalität kommuniziert?

Schelske, Andreas: 2026, Welche mehrstufigen Realitäten werden mit Analogizität und Digitalität kommuniziert? Dargestellt am Beispiel der Fotografie, KI-Fotografie und Virtual Reality. In: Anne Diehr / Rafaela Kastor / Jörg Bücker (Hg.): Zeichengebrauch zwischen Analogizität und Digitalität. Themenheft der Zeitschrift für Semiotik. (Ersch. 2026)


Die kulturelle Bedeutung der ›KI‹-Bilder

Schelske, Andreas: 2025, Die kulturelle Bedeutung der ›KI‹-Bilder, S. 353-382 in: Marcel, Lemmes; Stephan Packard; Klaus Sachs-Hombach (Hrsg.), Bilder im Aufbruch. Herausforderungen der Bildwissenschaft, Köln: Halem, 2025, DOI: https://
www.doi.org/10.1453/OA_2025_9783869626888
, Free download as PDF, Open Access.


How and where do images from an AI become significant in societies?

Schelske, Andreas: 2025, How and where do images from an AI become significant in societies?, in: The International Journal of the Image 16 (2): 1-20. DOI: https://
doi.org/10.18848/2154-8560/CGP/v16i02/1-20
, Extent: 20 pages. Free download as
PDF, Open Access.


What is real in the metaverse?

Schelske, Andreas: 2024, What is real in the metaverse? Realities of image-based communication in virtual, augmented and mixed realities. The International Journal of the Image 15 (1): 1-15. DOIhttps://doi.org/10.18848/2154-8560/CGP/v15i01/1-15. Extent: 15 pages. Free download as PDF, Open Access.


Wie werden Bilder für Argumentationen verwendet?

Schelske, Andreas: 2022, Wie werden Bilder für Argumentationen verwendet? Über Semiotik und Rhetorik in der visuellen Kommunikation / Semiotische Überlegungen legen dar, wie Bilder einer Bildlogik folgen, um mittels visueller Argumentation in soziokulturellen Kontexten zu überzeugen. In: Sprache für die Form*, Forum für Design und Rhetorik, Ausgabe Nr.21, Herbst 2022. E-Journal https://www.designrhetorik.de/ Link zum Text: Wie werden Bilder für Argumentationen verwendet?


Wie erinnern virtuelle Realitäten an etwas, wie es Bilder nicht erinnern?

Schelske, Andreas: 2022, Wie erinnern virtuelle Realitäten an etwas, wie es Bilder nicht erinnern? Zur Praktik bildunterstützter Erinnerung in Gesellschaften. In: Image 36, Zeitschrift für interdisziplinäre Bildwissenschaft, http://www.gib.uni-tuebingen.de/image; Abstract: http://www.gib.uni-tuebingen.de/image/image?function=fnArticle&showArticle=654


What Virtual Reality Knows That Pictures Do Not.

Schelske, Andreas: 2020, „What Virtual Reality Knows That Pictures Do Not.“ The International Journal of the Image 11 (4): 1-11. DOI: https://doi.org/10.18848/2154-8560/CGP/v11i04/1-11. Extent: 11 pages. Free download as PDF, Open Access.



The rise of things is the end of images – A picture is worth a thousand hands

Andreas Schelske: 2019, The rise of things is the end of images – A picture is worth a thousand hands; in Grabbe, Lars C.; Rupert-Kruse, Patrick; Schmitz, Norbert M. (Hrsg): Yearbook of Moving Image Studies (YoMIS); Image Evolution: Technological Transformations of Visual Media Culture, Büchner-Verlag, Darmstadt.


Vertrauen, das sich nicht in den Köpfen der Menschen abspielt, ist keines

Andreas Schelske: 2015, Vertrauen, das sich nicht in den Köpfen der Menschen abspielt, ist keines (S. 96-107); in Freytag, Michael (Hrsg): Verbraucher-Vertrauen / Die neue vernetzte Welt: Herausforderungen für Unternehmen und Kunden, Frankfurter Allgemeine Buch, Frankfurt a.M.


Vertrauen – als Grundlage der PR / Faktoren der Vertrauenskommunikation

Andreas Schelske: 2015, Vertrauen – als Grundlage der PR und Ziele (12 Seiten / Textauszug); Faktoren der Vertrauenskommunikation“ (12 Seiten /Textauszug) in Lies, Jan (Hrsg): Theorien des PR-Managements: Geschichte – Basiswissenschaften – Wirkungsdimensionen, Ein Handbuch, Bd. 2, SpringerGabler.
Volltext als PDF in der Onlineausleihe, S. 322


Informationelle Bewirtschaftung der Identität während computerunterstützter Vergesellschaftung / 2012 Frankfurt a. M.

Erschienen in:
Bewirtschaftung der Identität während computerunterstützter Vergesellschaftung, S. 258, in: consumers@work, Zum neuen Verhältnis von Unternehmen und Usern im Web 2.0, Hrsg: Tabea Beyreuther, Katrin Duske, Christian Eismann, Sabine Hornung , Frank Kleemann, Campus Verlag GmbH, Frankfurt a.M.


Transparente Märkte in interaktiven Wertschöpfungsprozessen, Synchrone Konsumforschung mit vernetzten Konsumenten / 2008

Erschien in:
Zwischen Methodenpluralismus und Datenhandel – Zur Soziologie der kommerziellen Konsumforschung – Aus der Reihe: Konsumsoziologie und Massenkultur,
Hrsg.: Schrage, Dominik / Friederici, Markus R.
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-531-91056-7
VS-Verlag 2008,“- AG Konsumsoziologie – TU Dresden


Das digitale Bildvergessen

Andreas Schelske: 2008, Das digitale Bildvergessen (Version 2.0) in: FIfF-Kommunikation 4/2008: Fachzeitschrift und Mitteilungsblatt des Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung.
https://www.fiff.de/fiff-kommunikation/2008/4/ Free Download:
https://www.fiff.de/assets/pdf/fiff-kommunikation/fiff-kommunikation-2008-4.pdf


Soziologie vernetzter Medien

Andreas Schelske: 2007, Soziologie vernetzter Medien, Grundlagen
computervermittelter Vergesellschaftung: Lehrbuch: Oldenbourg Verlag, München,
ISBN-13:978-3486273960, Inhaltsverzeichnis, Leseprobe

Über das Buch: Soziologische Grundlagen, Theorien und Statistiken für die Orientierung in der informationellen Netzwerkgesellschaft.

Dieses Buch thematisiert die soziologisch beobachtete Relation von Gesellschaft und multimedialen Kommunikationsmedien. Gegliedert in die Schwerpunkte Multimediale Vergesellschaftung, Handeln und Verhalten in multimedialen Systemen, Medien und interaktive Kommunikation sowie Ethik und Moral beleuchtet das Buch die jeweilige soziologische Forschung der letzten Jahrzehnte.


Crowdsourcing, Die Arbeit machen die anderen – die Ideen nutzen wir

Erschien in:

Peter Wippermann / Andreas Schelske: Crowdsourcing, Die Arbeit machen die anderen – die Ideen nutzen wir, in: Werner Lippert (Hrsg.) Annual Multimedia Jahrbuch 2008 – Jahrbuch für Digital Marketing, Verlag, Walhalla U. Praetoria; Auflage: 1 (Dez. 2007)


Computerunterstütze Vergesellschaftung

Computerunterstütze Vergesellschaftung
Andreas Schelske: 2005, Computerunterstütze Vergesellschaftung – Socialware, Hrsg.:
Jäckel, Michael; Mai, Manfred Online-Vergesellschaftung? Mediensoziologische
Perspektiven auf neue Kommunikationstechnologien, VS Verlag für
Sozialwissenschaften. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-322-80724-3_1


Die kulturelle Bedeutung von Bildern

Andreas Schelske: 1997, Die kulturelle Bedeutung von Bildern / Soziologische und
semiotische Überlegungen zur visuellen Kommunikation. Deutscher Universitäts-Verlag:
Wiesbaden (Dissertation), 379 Seiten. ISBN: 9783663097358, https://link.springer.com/
book/10.1007/978-3-663-09735-8

Die dem Buch zugrundeliegenden Überlegungen versuchen „alle“ Bilder anzusprechen, die aus Verwendungskontexten der visuellen Kommunikation bekannt sind. Zweifelsohne wäre die gemeinte Variationsbreite zu umfangreich, wenn „alle“ Bilder im einzelnen betrachtet oder kunsthistorisch eingeordnet werden würden. Die Überlegungen knüpfen aufgrund dieser Vielfalt nicht an bestimmte Bilder an. Vielmehr gelten sie einerseits den sozialen Systemen, in denen Bilder heutzutage als Kunst, Freizeitmalerei, Kult, Fernsehen, Werbung, Erinnerungsfotografie, Kino oder wissenschaftliche Untersuchungsmethode erwartet werden, und andererseits beziehen sie sich auf kulturelle Voraussetzungen, die Bilder aus zeichentheoretischer und wahrnehmungspsychologischer Sicht schaffen, um zwischenmenschliche Verständigung im visuellen Bereich zu ermöglichen.

Für welche Fragen sind Bilder die Antwort? Wir kommunizieren zwar mittels Bildern, aber das, was wir von ihnen erfahren, nehmen wir häufiger unbefragt als befragt in Anspruch. Aus diesem Grund orientiere ich meine Überlegungen an folgenden Fragen: Wie gelingt visuelle Kommunikation? Wie wissen Bilder etwas von etwas? Welche Gedächtnisleistung erbringen Bilder für eine Kultur und welche für eine Gesellschaft? Worin liegt die kulturelle Bedeutung von Bildern?

Um diesen Fragen nachzugehen, zeige ich im ersten Teil meiner Arbeit, wie leistungsfähig sich die Semiotik von C. S. Peirce darin erweist, bildhafte Zeichen in ihren syntaktischen, semantischen und pragmatischen Funktionen zu analysieren.
Der zweite Teil stützt sich auf den semiotischen Rahmen, der mit dem von Peirce begründeten Pragmatismus“ formuliert wurde. Nachdem hier das Verhältnis von visueller Wahrnehmung, Sprache und Bildern in Verbindung mit psychologischen Forschungsergebnissen detailliert untersucht wurde, entwerfe ich eine grundlegende Unterscheidung zwischen visueller Information“ und kommunikativer Nachricht“. Daran schließt sich eine Argumentation an, die darlegt, daß die Wahrnehmung visueller Informationen nicht beinhaltet, daß bereits Kommunikation vorliegt. In der weiteren Auseinandersetzung mit Hypothesen von Y.Lotmann und M. Halbwachs zeigt die theoretische Analyse, wie Bildkultur als Gedächtnis in Gesellschaften vorkommt und an was sie diese erinnern kann. Insbesondere das Vergessen von Bedeutungen sticht als eine Eigenschaft der Bildkultur als Gedächtnis hervor. Dieser Annahme gehen Vorschläge voran, wie und wann bildliche Formen einen Sinn und eine Konvention erlangen, um ein Wissen über Ähnlichkeiten behaupten zu können. Aussagen von P. Bourdieu, M. Foucault, N.Goodman und M. Weber finden dabei besondere Berücksichtigung.

Der dritte Teil problematisiert zunächst Tendenzen gegenwärtiger Bildverwendung und thematisiert anschließend, mit welchen Bedeutungen die Kultur der Bilder in der Systemintegration (N. Luhmann) und mit welchen sie in der Sozialintegration (J.Habermas) belegt werden kann. Es werden Antworten auf die Frage gefunden: Was bedeutet das Bild in der Gesellschaft? Beispielsweise kennzeichnet das dramaturgische Handeln eine herausragende Bedeutung der Bildkultur. Denn für diese Handlungsmotivation eignen sich Bilder besonders, weil sie der dramaturgischen Selbstinszenierung ein Medium bieten, das einem innenorientierten Darstellungswillen nahezu keine konventionellen Grenzen setzt. Gleichzeitig läßt dieser mögliche Nonkonformismus die Gefahr erkennen, daß Individuen mit Bildern lediglich Kommunikation spielen und sich zum Spaß verstehen, indem sie diskursive Verständigungsmechanismen umgehen und ihr projektives Miterleben als Verstehen interpretieren.
Als PDF ist das Buch auf meiner vorherigen Website erhältlich.
http://www.soziologischeberatung.de/pdfs/Schelske_Bilder.pdf


Weitere Veröffentlichungen im Format PDF zum Download auf der vorherigen Website www.SoziolgischeBeratung,de unter:

Themenbereich: Soziologie vernetzter Medien:
http://www.SoziologischeBeratung.de/Internet.html

Themenbereich: Bildwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Semiotik: http://www.SoziologischeBeratung.de/ImageScienceSemiotic.html

Oder im gemeinsamen Verbundkatalog zur Ausleihe (GVK): https://kxp.k10plus.de/REL?PPN=663345863